Vorstellung BDÜ Landesverband

Presse – Veröffentlichungen

Vorstellung als Neumitglied im Landesverbands Berlin-Brandenburg e.V. des BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer)

Diese Woche ist der Rundbrief des Landesverbands Berlin-Brandenburg e.V. des BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer) erschienen. Darin durfte ich mich und meine Arbeitsweise als Neumitglied vorstellen. Kern meiner Arbeit ist in den letzten Jahren mehr und mehr die Arbeit im Team aus Freiberuflern geworden.

„Nachdem ich die letzten Jahre zu großen Teilen im Ausland verbracht habe, lebe und arbeite ich nun nach einer kurzen Babypause seit November 2018 in Berlin. Seit Anfang des Jahres 2019 bin ich Mitglied im BDÜ. Ich übersetze insbesondere vom Spanischen ins Deutsche und bin spezialisiert auf verschiedene Teilbereiche der Fachgebiete Recht und Technik. Im Bereich Technik übersetze ich auch aus dem Englischen ins Deutsche, insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien. An meiner Berufung reizt mich schon seit jeher in erster Linie, dass ich täglich etwas Neues dazu lerne. Ich bin jedoch nicht nur begeisterte Sprachwissenschaftlerin und Übersetzerin, sondern verstehe mich auch als Unternehmerin. Große Freude bereitet mir die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, die für mich fachlicher Austausch aber auch gleichzeitig die beste „Fortbildung“ ist, da ich hier immer wieder – fachlich wie menschlich und unternehmerisch – etwas dazu lerne. Ich bin daher stets aktiv auf der Suche nach neuen Kooperationen, Synergien und gemeinsamen Projekten. So entstand im Jahr 2016 ein loser Netzwerk-Zusammenschluss mit mehreren, ebenfalls ermächtigen Übersetzern und Übersetzerinnen für die spanische, katalanische und englische Sprache, in dessen Rahmen wir spanischsprachige Bürger in Deutschland umfassend betreuen. Wir bieten unseren Privatkunden neben bestätigten Übersetzungen auch Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen oder bei der Korrespondenz mit Behörden, Krankenkassen oder Unternehmen. Im Laufe der Jahre hat sich so ein eingespieltes Team gebildet, mit dem ich täglich und sehr gerne zusammen arbeite und in dem wir uns gegenseitig unterstützen. Die Zusammenarbeit bringt mit ihrem menschlichen Faktor Abwechslung und Kontakt zu Kollegen in meinen Arbeitsalltag als Übersetzerin, der üblicherweise alleine im Home-Office vor einem Bildschirm abläuft. Aber auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet bringt sie uns große Vorteile. Wir können Schwangerschafts- und Elternzeit, Krankheit oder Urlaub abfangen und das Geschäft weiterführen, haben uns gemeinsam einen großen Fundus an Vorlagen für Urkundenübersetzungen oder Standard-E-Mail-Antworten erarbeitet, Prozesse strukturiert und vereinfacht und führen gemeinsam einen Blog, in dem wir die FAQ der Kunden beantworten. In Zeiten großer Nachfrage können wir so alle Kunden bedienen oder Übersetzungen aus und in Sprachen anbieten, die nicht unsere eigenen Arbeitssprachen sind. Im BDÜ freue ich mich vor diesem Hintergrund insbesondere darauf, neue Kontakte zu knüpfen und vielleicht auch weitere Synergien ähnlicher Art zu bilden. Daneben und bin ich gespannt auf den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Fortbildungen in meinen Fachgebieten und vielleicht auch eine baldige ehrenamtliche Mitarbeit.“

Rundbrief BDÜ Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. Nr. 20, Heft Nr. 1/2020, S. 23

Mein Netzwerk

Mein Netzwerk aus Freiberuflern ist für mich in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Anforderungen und Bedarf meiner Kunden ändern sich tagtäglich und von Auftrag zu Auftrag. Nur wenn ich mich vernetze, kann ich auf die Bedürfnisse meiner Kunden entsprechend eingehen.

Vorteile der Zusammenarbeit im Netzwerk – für mich und meine Kunden

Braucht ein Kunde eine Übersetzung in eine oder aus einer Sprache, die nicht meine Arbeitssprache ist, kann ich einen kompetenten Kollegen oder eine kompetente Kollegin aus meinem Netzwerk empfehlen. Auch werden oft Übersetzungen in einem Fachbereich benötigt wird, in dem ich nicht arbeite oder mit dem ich keine Erfahrung habe. Auch hier habe ich gewöhnlich in meinem Netzwerk einen Übersetzer oder eine Übersetzerin, die die entsprechende Erfahrung bzw. Qualifizierung mitbringt. Dabei greife ich besonders gern auf Kolleginnen und Kollegen zurück, die ebenfalls Mitglieder im BDÜ sind.

Aber es ist nicht nur das breitere Angebot (hier geht es zu meinem Angebot), das die Arbeit im Netzwerk für mich mittlerweile (über-)lebenswichtig gemacht hat. Menschen werden krank, auch Freiberufler möchten Urlaub machen, ohne dadurch Kunden zu verlieren, man gründet eine Familie, Lebensumstände und Arbeitszeiten ändern sich. In meinem Netzwerk unterstützen wir uns gegenseitig, vertreten uns bei Krankheit und Urlaubszeiten. Wir helfen uns gegenseitig aus, wenn ein Kunde es mit einer Übersetzung besonders eilig hat und sonst zu lange warten müsse. Und daneben bringt die Arbeit in einem Netzwerk eine willkommene und bereichernde Abwechslung, nicht zu vergessen der fachliche Austausch, der sich dabei grundsätzlich von selbst ergibt.

Mein Netzwerk online – übersetzungsnetzwerk.de

So habe ich vor einigen Monaten ein umfassendes Netzwerk gegründet, in dem wir als Freiberufler fast alle EU-Sprachen und eine Vielzahl von Fachgebieten abdecken. Unser Angebot und unsere Arbeitsweise präsentieren wir auf einer eigenen Webseite unter übersetzungsnetzwerk.de.

Kern des Konzepts ist dabei auch die Zusammenarbeit mit Fachleuten. Bei juristischen Fachtexten sind das dementsprechend Juristen, bei technischen Texten beispielsweise Ingenieure, bei medizinischen Fachübersetzungen Mediziner.

Ich freue mich täglich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen, ob Übersetzer oder Fachleute, und kann mir meine Arbeit heute ohne sie nicht mehr vorstellen – und könnte sie auch gar nicht stemmen.

Mein Dank gilt insbesondere meinen lieben Kolleginnen Nadine Emmerich (Nelingua), Claudia Schultze (CS Übersetzungen) und TransCreat in Madrid!

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